In den letzten Jahren habe ich im Herbst Holundersaft eingekocht. Nun sind die beiden Holunderbüsche groß genug, dass ich die Hälfte der Dolden im Sommer für Holunderblütensirup verwenden kann. Bei der Recherche bin ich von der Vielfalt der Rezepte überrascht. Nach genauerem Hinsehen gibt es einige Basis-Zutaten und -Arbeitsschritte, die in jedem Rezept vorkommen. Um … Heilpflanzenwissen: Mein erster selbstgemachter Holundersirup weiterlesen
Jahreszeiten: 2 Sommer
Die Zeit des „Draußen“ und unbeschwerten Tage. Das ist zumindest die Vorstellung, die ich davon habe.
Tomatenblüten: So vielfältig wie die Früchte
In diesem Jahr bin ich besonders gespannt, auf die ersten Tomaten. Wann werden die sogenannten frühen Sorten reifen? Lohnt die Mühe für die Fleischtomaten? Sind die Sorten wirklich so unterschiedlich, wie sie angepriesen werden? Bis ich die Antworten auf diese Fragen bekomme, gehen noch zahlreiche Wochen ins Land. Aber auf halbem Wege zwischen Aussaat und … Tomatenblüten: So vielfältig wie die Früchte weiterlesen
Blütenkalender Mai: Von Waldmeister bis Holunder
Die fünfte Runde des Blütenkalenders. Ich war etwas besorgt, dass es nun langweilig werden würde. Ganz und gar nicht. Es bleibt genauso abwechslungsreich, wie in den ersten Monaten. Über den Monat verteilt, habe ich fast 50 verschiedene Blüten in meinem Garten gefunden! Ich bin beeindruckt, wie abwechslungsreich mein Garten ist. Wie in den Monaten zuvor, … Blütenkalender Mai: Von Waldmeister bis Holunder weiterlesen
Ein Blühstreifen im eigenen Garten: So funktioniert es!
Als Kind hatte ich für einen Sommer ein eigenes Beet im Garten. Saatgut verteilen, Gießen, Warten, Radieschenessen. Ich weiß nicht mehr, was aus dem Beet geworden ist. Ob das neue Fahrrad mit Dreigang-Schaltung plötzlich interessanter war oder ob die Eltern die Fläche für etwas „richtiges“ brauchten. Anfangs habe ich gedacht, ein Blühstreifen, das ist so … Ein Blühstreifen im eigenen Garten: So funktioniert es! weiterlesen
Permakultur praktisch anwenden: Tomaten mit Mulch und Mischkultur
Ich lese seit einiger Zeit „Permakultur: Mein Garten – Meine Revolution“ von Sigrid Drage. Sie schreibt „Permakultur ist keine besondere Art zu gärtnern“, aber was ist es dann? Und vor allem wie mache ich es ganz konkret? Genau dies möchte ich herausfinden. Schritt für Schritt im eigenen Garten. Ja, ich könnte ersteinmal einen Kurs besuchen … Permakultur praktisch anwenden: Tomaten mit Mulch und Mischkultur weiterlesen
Vom Brandywine Creek bis nach Irkutsk (Teil 1) – Fünf Fleischtomaten stellen sich vor
Bisher kenne ich meine Sommergäste ja nur durch ihre eigenen Werbebotschaften von zartschmelzend bis ertragreich. Mittlerweile sind seit der Aussaat meiner Fleischtomaten tatsächlich schon drei Monate vergangen. In dieser Zeit hatten alle fünf die gleichen Bedingungen. Die gleiche Erde, den gleichen Blick aus dem Südwest-Fenster und die gleiche Pflege. Am letzten Wochenende habe ich sie … Vom Brandywine Creek bis nach Irkutsk (Teil 1) – Fünf Fleischtomaten stellen sich vor weiterlesen
Die Sommergäste ziehen um – Die Tomaten verabschieden sich vom Balkon
Nach vier Wochen Zwischenaufenthalt auf dem Balkon wollen die Sommergäste nun endlich in den Garten weiterziehen. Sie sagen, sie hätten genug davon, jeden Tag wie Hans Castorp auf dem Balkon zu sitzen. Der Balkon sei auch nicht anders als die Fensterbank. Beides ein Gefängnis. Ein Freiluftgefängnis. Sie quengeln täglich lauter. „Wir wollen ins echte Leben!“
Mit dem keltischen Sommer kommen die Mauersegler zurück
Am 2. Februar war der keltische Frühlingsanfang. Das ist nun ein Vierteljahr her. Was, ein Vierteljahr ist schon wieder um? Ich kann es kaum glauben und verstehen. So geht es mir jedes Jahr. Ich starte im Januar voller Elan. Dann kommen Februar und März und es lassen sich viel weniger Dinge umsetzen als erhofft. Im … Mit dem keltischen Sommer kommen die Mauersegler zurück weiterlesen
Ein Blühstreifen im eigenen Garten: Was bisher schief ging und wie ich daraus gelernt habe
Schon seit einigen Jahren beobachte ich, dass sich städtische Grünstreifen mehr und mehr in Blumenstreifen verwandeln. Statt „irgendwie grün“ gibt es entlang der Zufahrtsstraßen nun plötzlich bunte Blumenwiesen! Ich gehe davon aus, dass die Stadtverwaltungen ihre Arbeit nicht plötzlich an der Ästhetik ausrichten. Was ist also der Grund für diese Verschönerung? Überraschenderweise ist es langfristig … Ein Blühstreifen im eigenen Garten: Was bisher schief ging und wie ich daraus gelernt habe weiterlesen
Tschernij Prinz – Eine braunrote Fleischtomate aus Irkutsk
Der Name klingt russisch und die Tomate ist es auch. Da ist kein „möglicherweise von Siedlern nach DaUndDort gebracht“. Kein „wahrscheinlich französischer Ursprung“. Das gefällt mir. Auch die Farbe ist einmal etwas anderes als das Rosé, Rosa oder Pink der anderen Fleischtomaten unter meinen diesjährigen Sommergästen: Granatrot bis braunrot. Ich bin gespannt, wie das im … Tschernij Prinz – Eine braunrote Fleischtomate aus Irkutsk weiterlesen
Brandywine – Eine rote oder pinke Fleischtomate mit nebulöser Herkunft
Am Ufer des Flüsschens Wauwaset beginnt ein neuer Tag. Die ersten Sonnenstrahlen tasten sich kraftvoll durch den Nebel des frischen Morgens. Wauwaset, wo soll das sein? Wauwaset, so sagen die indianischen Ureinwohner zu diesem Wasser. Für die ersten Siedler aus Europa ist es dann der Fiskiekylen. Heute nennt er sich Brandywine Creek. Auch dieser Name … Brandywine – Eine rote oder pinke Fleischtomate mit nebulöser Herkunft weiterlesen
Ochsenherztomate – Nur echt, wenn sie herzförmig ist
Ich verbinde mit den großen und oft ungewöhnlich geformten Fleischtomaten automatisch Süd- und Südosteuropa. Das liegt vielleicht daran, dass es in meiner Kindheit nur „normale“ Tomaten gab. Erst durch die damaligen Gastarbeiter aus Spanien, Italien und Jugoslawien wurden in meiner Familie auch Fleischtomaten bekannt. Die Fleischtomaten waren immer irgendwie das Besondere, Ursprüngliche und Bessere. Heute … Ochsenherztomate – Nur echt, wenn sie herzförmig ist weiterlesen
Rose de Berne – Fleischtomate oder roséfarbene Hochstaplerin?
Eine Tomate, so besonders wie eine Rose. Eine Tomaten-Rose aus der verschneiten Schweiz. Welch Wunderding muss das sein. So dachte ich, als ich den Namen zum ersten Mal las. Nach und nach enthüllte sich, dass es nicht um die Blume Rose, sondern um die Farbe Rosa geht. Also eine rosafarbene Tomate. Nun gut, eine Tomatenzüchtung … Rose de Berne – Fleischtomate oder roséfarbene Hochstaplerin? weiterlesen
Madame Marmande – Eine Fleischtomate stellt sich vor
Ich hatte noch gar nicht mit der Planung begonnen, da stand Madame schon in der Tür. Und bevor ich recht wusste, wie mir geschah, hatte sie schon die Stichworte „freilandtauglich“, „flachrund“ und „berühmte Sorte“ ins Beet geworfen. Als nächstes schwärmte sie von ihren zahlreichen Zöglingen, was wohl mit „ertragreich“ zu übersetzen ist. Moment Mal! Wer … Madame Marmande – Eine Fleischtomate stellt sich vor weiterlesen
Septembergarten – Ein spätsommerlicher Gartenrundgang
Die Spätsommersonne lockt mich nach Draußen. Der September ist mir einer der liebsten Monate. Ich mag seine Mischung aus milder Sommersonne und ersten Herbsteindrücken. In diesem Jahr sind meine Hauptthemen Staudenbeet und Kartoffeln. Tomaten und Johannisbeeren laufen so nebenher. Die sind Routine geworden. Gerne hätte ich mehr gemacht. Die Ideen reichen locker für zwei bis … Septembergarten – Ein spätsommerlicher Gartenrundgang weiterlesen
Sommerwildwuchs & Winterplanung: Wer jetzt nicht fotografiert hat im Winter nichts zum Planen
Ich erinnere mich an eine Gartenbesichtigung, die mit einem Schild „Achtung! Hier ist alles eng“ begann. So war es dann auch. Ein 2000-Quadratmeter Garten, in dem alles eng war. Vielleicht mochten diese Gartenbesitzer ihr enges Gewucher. Meist ist es jedoch eher so, dass man im Winter einen tollen Plan macht – aber das Gemüse hält … Sommerwildwuchs & Winterplanung: Wer jetzt nicht fotografiert hat im Winter nichts zum Planen weiterlesen
Geteilte Mirabellen (Foodsharing)
Seit ein paar Jahren schleiche ich gedanklich um die Frage herum, ob ich einen Mirabellenbaum in den Garten pflanze. Ich kenne Mirabellen aus der Kindheit und fand die Früchte immer gleichermaßen lecker und ungewöhnlich. Ich kann mich nicht erinnern Mirabellen im Supermarkt gesehen zu haben. Wenn es sie auf Wochenmärkten oder in Bauernläden gibt, habe … Geteilte Mirabellen (Foodsharing) weiterlesen
Pizzatomaten – Die Tomatensaison für den Wintervorrat nutzen
In einem normalen Garten kann man nie zu viele Tomaten haben. Nach der Ernte stellt sich eher die Frage „Welches der zahlreichen Rezepte, die ich seit der Aussaat gesammelt habe, werde ich heute ausprobieren?“. Die Klassiker unter den Antworten sind dann Soße, Pesto, Mark. Ich möchte heute ein Rezept vorstellen, das ich noch nicht zigfach … Pizzatomaten – Die Tomatensaison für den Wintervorrat nutzen weiterlesen
Gierschkompost – Wenn aufessen nicht ausreicht: Auf den Kompost damit!
Ganz egal, ob ich will oder nicht. Der Giersch ist immer wieder ein Thema für mich. Wenn ich die Gemüsebeete nutzen möchte, muss ich den Giersch zumindest regelmäßig jäten. Dabei stellt ich mir immer wieder die Frage, ob es, außer jäten nicht noch andere Möglichkeiten gibt. Mein aktueller Versuch ist die Kompostierung der Blätter. Dabei … Gierschkompost – Wenn aufessen nicht ausreicht: Auf den Kompost damit! weiterlesen
Ein mobiles Kartoffelbeet – Fortsetzung
Anfang Mai habe ich recht spät das erste Mal Kartoffeln gesetzt. Die Lücke zwischen Rosen und Hibiskus war wie für die Pflanzkübel und Mörtelwannen meines mobilen Kartoffelbeetes gemacht. Statt „mobil“ ist vielleicht „temporär“ die bessere Bezeichnung. Es geht mir nicht darum, die Kübel täglich an andere Plätze zu stellen. Der Anbau von Kartoffeln ist für … Ein mobiles Kartoffelbeet – Fortsetzung weiterlesen