Dezembergarten (2016)

img_0829-kopieDas kurze Zwischenspiel von Schnee und Frost ist vorbei. Geblieben sind „verwolkene“ Stauden, die spätestens jetzt gar nichts mehr Romantisches an sich haben. Dementsprechend ist es auch eine eher traurige Aufgabe, sie nun ganz zurück zu schneiden. Ich schneide das Staudenbeet immer im Winter, damit im zeitigen Frühjahr die ersten neuen Triebe gut zu erkennen sind. Auch der Farn am Hauseingang kommt weg. Weshalb sollte ich den ganzen Winter über diese braunen, langsam zu Matsch werdenden Blätter, ansehen und dabei am Ende vielleicht verpassen, wenn die wunderschön gekringelten neuen Farnwedel sprießen?

img_0832-kopieEine fröhlichere Winterarbeit finde ich dann aber doch noch: Ich schneide den Pfefferminz-Busch zurück und entferne die Ausläufer. In diesem Fall macht sich das Unkrautvlies tatsächlich bezahlt. Zwischen den Stauden mag ich es gar nicht, aber hier ist es hilfreich. Ich habe die Pfefferminze in eine große Mörtelwanne gepflanzt und die Fläche um die Wanne mit Unkrautvlies geschützt. Nun kann ich, am Rand der Wanne entlang, die Ausläufer suchen und in der Regel lassen sie sich leicht vom Unkrautvlies trennen, da sie noch (noch!) keine eigenen Wurzeln gebildet haben. Pfefferminz, Lampionblume und Waldmeister durchwuchern eine halbschattige Ecke zwischen Felsenbirne und Garage. Die drei Wucherer sind für diesen Bereich ideal, aber Pfefferminz und Lampionblume brauchen trotzdem eine klare Ansage, wie weit sie sich ausbreiten dürfen.

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