Der verrückte Frühlingswinter 2021 – Das Tomatenbeet ist weiß vor Hagel

War das wirklich heute Morgen, als ich die Tomaten in den Garten setzte? Ich sollte recht behalten mit meinem Misstrauen gegenüber dem Lockruf des Frühlings: „Es ist ein merkwürdiger Frühling in diesem Jahr. Ich traue dem Kerl weiterhin nicht über den Weg, auch wenn er mittlerweile nach den Tomaten ruft, als wären es längst Sonne und freundliche 18 Grad.“

Als ich vor einer halben Stunde an der Eisdiele vorbeifuhr, stand dort noch eine lange Schlange. Das hat sich mittlerweile erledigt. Das Eis gibt es gratis für alle. Allerdings nur in der Geschmacksrichtung „Hagel“. Auf dem Mulch aus Rasenschnittliegt nun eine zweite Schicht aus Hagelkörnern. Ich weiß nicht, ob das Sibirische Birnchen solches Wetter von zu Hause kennt, aber dem ersten Eindruck nach haben sie den „Angriff des Killerfrühlings“ überstanden.

Wie wird das Jahr bloß weitergehen? Nach den letzten Dürresommern habe ich mich hauptsächlich auf Wassermangel vorbereitet. Muss ich mir langsam überlegen, wo ich einen Heizpilz herbekomme? Es wird auf jeden Fall nicht langweilig. In der kurzen Zeit, in der ich diese Zeilen schreibe, hat sich das Hagelgewitter verzogen, und eine freundliche Sonne blickt unschuldig durch die Wolken: „War da was?“

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