Im Dezember zählt auch eine Knospe schon als Blüte (Blütenkalender)

Nach dem frostigen November fällt es den Pflanzen schwer, noch einmal neu aufzublühen. Nicht einmal die ganzjährig wuchernden Wilden wie Pyrenäenstorchschnabel und Ruprechtskraut sind zu sehen. Die wenigen, die den Novemberfrost überstanden haben, haben Mühe durch den matschnassen und dunklen Dezember zu kommen. Die Vogelmiere versteckt sich mehr, als dass sie blüht und auch die Gänseblümchen ducken sich ganz tief auf den Boden. Die dritte im Bunde der Ganzjahresblüher wagt es noch eine der Knospen zu öffnen. Noch ist es keine vollständige Blüte, aber im Dezember gilt auch eine Knospe schon als Blüte.

Nach der dritten Runde durch den Garten, immer mit suchenden Augen an jedem Fleckchen Grün, entdecke ich unter den abgestorbenen Farnblättern eine Primel. Eine Primel, um diese Zeit? Ich schaue ganz genau hin, aber es ist tatsächlich eine echte Pflanze. Ich selbst habe zwar Kugelprimeln (Primula denticulata) und Schlüsselblumen (Primula veris) gepflanzt, aber dieses Exemplar sieht mir nach der ganz normalen Zimmerprimel aus. Das müsste dann eine Becherprimel (Primula obconica) sein. Wie auch immer sie hier herkommt und weshalb auch immer sie jetzt schon blüht, es ist eine Freude, sie zu sehen.

Die Liste der Blüten ist nun wirklich kurz geworden:
Gänseblümchen
Lavendel
Löwenmäulchen
Primel
Ringelblume
Vogelmiere

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