Gefiederte Erntehelfer

Zum ersten Mal seit Jahren hängt die Felsenbirne so voller Früchte, dass die Ernte lohnen würde. Wann sind die Birnen eigentlich reif? Müssen sie schwarz sein oder reicht schon dunkelrot? Fragen über Fragen! Sind es überhaupt Birnen oder doch Beeren? Sind sie zum rohessen oder muss ich sie erst kochen? Zum Glück gibt es heute das Internet. Gärtner und Hausfrauen früherer Tage müssen ein vielfältiges Wissen gehabt haben. Wahrscheinlich waren sie auch viel mehr mit den echten Menschen vor ihrer Haustür vernetzt und nicht mit virtuellen Wesen à la Flori27.

Während ich noch im Internet nachlese oder dann doch auch Susi28 frage, wie sich das alles mit den Felsenbirnenfrüchten verhält, beginnt im Garten längst die Ernte. Nicht nur die Hausfrauen früherer Tage hatten Wissen zum Garten. Die Amseln haben es noch immer. Sie fliegen emsig in der Felsenbirne ein und aus und picken die Birn-Beeren von den Zweigen. Weder der Begriff apfelfrüchtiges Kernobstgewächs noch beerenartigen Apfelfrüchte macht mich wirklich schlauer.

Ich beschließe, die Felsenbirne den Amseln zu überlassen. Vielleicht bekomme ich dafür mehr von der Schwarzen Johannisbeere ab. Das wäre ein guter Tausch, finde ich. Ich muss es nur noch den Amseln erklären…

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