… und es ward Licht

Die Nachbarn rundherum, die haben damit angefangen. Da habe ich dann halt mitgemacht. Den Ernst der Lage habe ich so richtig erst verstanden, als alles vorbei war. Und nun habe ich den Salat. Wobei, wäre es doch Salat! Den könnte ich wenigstens essen. Nun muss ich zusehen, wie ich bergeweise Eibengrünschnitt zur Kompostanlage transportiere. Nicht einmal die Hälfte habe ich bisher eingesammelt und der Anhänger ist schon gut gefüllt.

Leider habe ich versäumt, vorher Fotos zu machen. Ich hatte nicht gedacht, dass es solch ein Unterschied ist. Die Funkien sind jetzt zwar nicht mitten auf der Wiese – im ersten Moment hatte ich den Eindruck – aber sie haben plötzlich einen Abstand zur Hecke. So wie ich mir das gedacht hatte, als ich pflanzte. In letzter Zeit hatte ich mich gefragt, weshalb die Funkien eigentlich unter der Hecke verkümmern. Mal abgesehen von einer Souterrain-Wohnung, gibt es kaum etwas Dunkleres als Eibe. An einer Stelle habe ich sogar den Eindruck, dass die Hecke sich selbst so sehr beschattet, dass auch sie kaum noch wächst.

Überhaupt Eibe, soll die nicht extrem langsam wachsen? Meine Eibe und ich leben offensichtlich in unterschiedlichen Zeitzonen. Während für mich ein Jahr vergeht, sind es für die Eibe mindestens zwei, eher drei. Vielleicht hätte ich eine Hecke aus Magnolien setzen sollen. Die Magnolie ist inzwischen fünf Jahr alt aber gefühlt noch so klein wie am Anfang. Sie bekommt zwar jedes Jahr Blüten und Blätter, aber immer an gleichlangen Ästen.

Am Nachmittag wechsle ich die (Grundstück)-Seiten. Statt Eibe gibt es nun Hainbuche. Für die Hainbuche ist es der zweite Schnitt in diesem Jahr. Ich schneide sie schon im Spätwinter das erste Mal und kann so ihren Wuchs etwas begrenzen. Tüchtig gewachsen ist sie trotzdem. Mit jedem Schnitt der Heckenschere dringen mehr Sonnenstrahlen zum Apfelbaum durch. Diese Ecke ist immer schattig. Während die Tage seit Januar immer länger und heller wurden, ist es nicht so sehr aufgefallen, dass der Apfelbaum im Schatten blieb. Hoffentlich erschreckt er nicht bei so viel Helligkeit.

Ein Gedanke zu “… und es ward Licht

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