Die lange Nacht der Marmelade

Ich erinnere mich dunkel daran, dass es in meiner Jugend bei der Rallye Monte Carlo die Nacht der langen Messer gab, eine besonders schwere Etappe mit Nacht und Schnee und Eis. So ergeht es mir gerade mit der neuen Charge Erdbeer-Marmelade. Eigentlich plane ich das Marmeladekochen mittlerweile richtig gut. Nicht zu viele Aufgaben auf einmal. Lieber 15 statt 50 Gläser. Tja, eigentlich… Was auch immer mir heute den Plan durchkreuzt hat, es ist schon nach der Tagesschau und die Gläser sind immer noch leer. Andererseits, gibt es nicht inzwischen für Alles und Jedes eine „Lange Nacht“? Eine für Museen, eine fürs Bücherlesen, eine für Wissenschaften, ach ja natürlich, eine fürs Einkaufen. Dann werde ich dieser Liste „Die lange Nacht der Erdbeermarmelade“ hinzufügen.

Ja, es ist spät und es wird noch viel später werden. Aber Hey, ich mache etwas dass mir Spaß macht und ich freue mich jetzt schon auf das erste Frühstück mit Erdbeere-Pfefferminze. Ich höre einfach auf damit, mir selbst Stress zu machen und gehetzt auf die Uhr zu schauen. Stattdessen drehe ich meine Lieblingsmusik und den Kochtopf voll auf: Es zählt nur diese Sekunde und nicht die volle Stunde. Raus aus Raum und Zeit.

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