Tomaten 2017: Sorten & Standorte

An diesem Wochenende kommen endlich die restlichen Tomatenpflanzen ins Beet! Vor 14 Tagen habe ich versuchsweise die ersten Pflanzen gesetzt und nun kommen die restlichen Pflanzen dazu. Als Standorte verwende ich das, was sich in den letzten Jahren bewährt hat: Eine selbstgebaute Holzkiste (200 × 50 Zentimeter) an der Südwestwand des Hauses und Kübel (50 Zentimeter Durchmesser) an der Südostseite des Hauses. Besonders die Südostseite ist sehr trocken – dort wächst nicht einmal Unkraut – so dass ich auch ohne Regenschutz gute Ergebnisse erziele.

Nach den verschiedenen Experimenten und Erfahrungen der letzten Jahre, gelingt es mir mittlerweile mich auf wenige Sorten zu begrenzen. Einerseits gibt es Sorten, mit denen ich einfach nicht zufrieden war (Subarctic Plenty und alle Fleischtomaten). Andererseits sind die in den Katalogen beschriebenen Unterschiede zwischen den Sorten im eigenen Garten oft kaum zu entdecken. Da ist es eine unnötige Mühe verschiedene Sorten zu kaufen und vorzuziehen. Und drittens habe ich nur wenige Plätze für Tomaten, etwa 10 bis 15. Wenn ich also von jedem Typ (Mark- Salat- und Cocktailtomate) einige Pflanzen haben möchte und zusätzlich noch zahlreiche Sorten aussäe, bleiben von jeder Sorte letztlich gerade mal eine, maximal zwei Pflanzen, für die ich wirklich einen Platz finde. Daher also in diesem Jahr drei Typen und insgesamt nur 5 Sorten.

Salat- / Stabtomaten: Rote Zora, Matina, Moneymaker
Auch wenn die Rote Zora mir jedes Jahr erneut über den Kopf wuchert, mag ich diese Sorte. Die Früchte sind etwas länglich und die Farbe hat einen leichten Hauch von pink. Matina und Moneymaker sind sich in den Früchten recht ähnlich, aber eine von beiden hat eine überraschend harte Schale. Leider weiß ich nicht mehr welche. Darauf möchte ich in diesem Jahr besser achten.

Marktomaten: Quadro
Bei den Marktomaten teste ich nun einfach jedes Jahr eine andere Sorte. Die bisherigen Sorten sind mal gelungen und mal nicht, aber das lag wohl eher an mir als an den Tomatenpflanzen (falscher Standort, nicht richtig gedüngt).

Cocktailtomaten: Ruthje
Je größer die Früchte sind, desto anspruchsvoller ist die Pflanze. Die Cocktailtomaten sind damit auf halbem Wege zwischen den Wild- und den Salattomaten. In den letzten Jahren hatte ich Cerise rot und Celsior. Beide haben eher kleine Früchte, daher möchte ich einfach mal eine andere Sorte ausprobieren.

Wildtomaten
Ich habe dieses Jahr keine Wildtomaten. Die Erfahrungen im letzten Jahr waren recht gemischt. Die Pflanzen wachsen und fruchten sehr gut. Sie halten vieles an Wetter und mangelnder Pflege aus. Leider ist die Ernte sehr mühsam. Die Tomaten sind zwar zahlreich, aber so winzig, dass man selbst für ein einziges Schälchen ewig am Pflücken ist. Daher habe ich mich dafür entschieden auf die Wildtomaten zu verzichten und die wenigen Plätze, die ich für Tomaten habe, mit Salat-, Mark- und Cocktail-Tomaten zu besetzen.

Balkontomaten: Tumbling Tom, Rotkäppchen
Speziell für meine Arbeitskollegen im Büro habe ich zwei Sorten Balkotomaten gesät. Tumbling Tom hatte ich selbst schon einmal und habe gute Erfahrungen damit gemacht. Laut Beschreibung hängen die Tomaten über den Topf oder Balkonkasten herab. Das kann ich zwar nicht bestätigen, aber den Pflanzen reicht tatsächlich ein großer Blumentopf und sie tragen viele Früchte. Auf Rotkäppchen bin ich nun selbst gespannt. Das sollen 80 Zentimeter hohe Pflanzen werden. Also eine Art Mini-Stabtomate.

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