Winterschnitt für den Sommerflieder

Jetzt habe ich drei Artikel lang erklärt, warum jetzt schon und endlich Frühling ist und nun stolpere ich selbst über einen Begriff wie „Winterschnitt“. Hm, aber, wie soll ich es sonst nennen damit mich jemand versteht? Sprache ist ja immer auch eine Übereinkunft darauf, was mit einem bestimmten Wort gemeint ist. Unter Winterschnitt können sich Gärtner und Google etwas vorstellen. Google kennt 73.400 Einträge zu Winterschnitt. Zu Frühlingsschnitt gibt es gerade einmal 3.700 und sofort geht es nur noch um Rosen.

Solange das Jahr also noch an der Grenze zwischen Winter und Frühling ist, – kein strenger Frost und auch noch keine Forsythienblüte – ist eine gute Zeit den Sommerflieder zurück zu schneiden. Das restliche Jahr lasse ich den Sommerflieder dann vor sich hin wuchern. Ich mache das nun seit drei Jahren regelmäßig und jedes Jahr wieder entwickelt sich der Sommerflieder im Laufe des Jahres zu einem richtig großen Busch.

Weil ich wissen wollte, wie andere den Rückschnitt des Sommerflieders beschreiben, habe ich mal ein paar Gartenseiten durchstöbert. Dabei habe ich gelesen, dass der Sommerflieder sich ausbreiten soll, wenn man die abgeblühten Triebe nicht abschneidet. Soweit ich ohne Leiter dran komme schneide ich alles verblühte ab. Allerdings eher weil es nicht so schön aussieht und ich hoffe, dass sich neue Knospen bilden. Dass der Strauch sich durch Aussaat bei mir im Garten verbreitet, habe ich bis jetzt nicht feststellen können.

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