Die erste Aussaat

Endlich ist es soweit: Die ersten Saatgutkörnchen dürfen in das Sämlingshaus! All diese Winterwarterei beginnt ein Ende zu haben. Wenn im Dezember der Garten  zur Ruhe kommt, habe ich den Eindruck, dass so eine Pause mal ganz gut ist. Aber nun ist langsam genug mit Pause. Jetzt braucht es mal wieder Licht und Sonne und Rausgehen und Gemüsebeetgraben!

Bisher gelingt es mir gut mich an meinen Aussaatplan zu halten. Nun ja, er ist gerade mal 2 Wochen alt… Aber ich merke, dass es wirklich eine Hilfe ist, den Plan gleich für das ganze Jahr geschrieben zu haben. Ich muss also nicht jedes Mal neu überlegen, was denn jetzt dran ist und was nicht. Ich hatte Mangold als „ganz arg früh“ in Erinnerung und wollte schon die Körner abzählen, aber meine Liste sagt ganz klar „Spinat: Start, Mangold: Warten“. Für mich ist das eine Hilfe, alles 1 Mal zu durchdenken und danach nur noch auf den Zettel schauen zu müssen.

aussaatHeute also die erste Runde Aussaat. Es ist bestimmt der völlig falsche Mond und wie die Sterne stehen, kann ich bei der Bewölkung heute überhauptgarnicht sehen. Doch im Ernst, ich kann mich um meinen Garten hauptsächlich am Wochenende oder am Abend kümmern und versuche es in diesem Rahmen so gut zu machen, wie es geht. Manches Mal dauert es drei, vier Wochen, bis ein passender Aussaattag auf einem Wochenende liegt. In diesen Situationen habe ich für mich die Erfahrung gemacht, dass es besser funktioniert zu säen, wenn ich Zeit dafür habe oder – später, wenn im Freiland gesät wird – lieber einen Tag mit gutem Wetter zu nehmen, anstatt den richtigen Mond zu haben, aber es regnet in Strömen.

Bei den Tomaten habe ich in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass sie robuster sind als befürchtet. Daher will ich versuchen sie früher auszupflanzen als sonst, nämlich schon Ende April. Das übergeordnete Ziel ist, früher ernten zu können, und das funktioniert nur, wenn die Pflanzen früher im Garten sind. Ich bin gespannt, ob und wie das funktioniert. Ich stelle mir vor, nur einen Teil der Pflanzen in den Garten zu setzen, damit, wenn mich ein heftiger Nachfrost in die Schranken weist, ich eine zweite Chance habe.

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