Heute hat es richtig „geruckt“

Viele kleine Dinge haben sich zusammen gefügt. Einiges ist auch gleich erledigt und andere Sachen sind schon gut geplant:

GG-2015_17 - Ruck

Lavendel:

  • Der verblühte Lavendel auf der Terrasse ist zurück geschnitten.
  • Der zweite Lavendel ist an einen besseren Standort umgezogen
  • Auch wenn das Grundstück mit knapp 1000 qm nicht wirklich riesig ist, finde ich es erstaunlich festzustellen, dass es selbst auf dieser Fläche so etwas wie ein Mirkoklima gibt. Zwischen den beiden Lavendel-Pflanzen liegen gerade einmal 10 Meter Abstand und trotzdem blüht die eine überschwänglich und die andere müht sich um jede Blüte einzeln.

Sommerblumen:

  • Die einjährigen Sommerblumen (Annuellen) leiden in diesem Jahr etwas darunter, dass die Tomaten und die Schreiberei die meiste Aufmerksamkeit bekommen. Zum Trost haben sie jetzt – endlich!!! – einen schönen Platz in einer Zinkwanne bekommen

Hortensien:

  • Die Hortensien sind der zweite Fall für die Beschreibung eines Mikroklimas. Es gibt vier Pflanzen im Garten und alle sind völlig unterschiedlich. Die erste steht zu dunkel/feucht und blüht nicht. Die zweite steht im Kübel in der prallen Sonne und blüht dank der täglichen Wasser-Versorgung per Gießkanne. Die dritte steht viel zu trocken und ist fast eingegangen. Die vierte hat „eigentlich“ einen tollen eingewachsenen Standort, aber die große Trockenheit des Frühjahrs macht ihr zu schaffen.
  • Daher stehen nun einige „Hortensien-Umzüge“ an: Weg aus dem nassen Schatten, weg aus der zu trockenen Sonne und hin zu verlässlichem Wasser in der Sonne oder Halbsonne. (Wieso gibt es Halb-Schatten aber niemand spricht von Halb-Sonne?)

Johanniskraut:

  • Das Johanniskraut ist eine meiner liebsten Heilkräuter, weil diese unscheinbare kleine gelbe Blüte doch tatsächlich die Sonne in die Seele bringt. Außerdem finde ich es faszinierend, dass in den gelben Blüten ein tiefroter Farbstoff steckt. Müssten die Blüten dann nicht rot sein? Wie versteckt sich das „Rot“ im „Gelb“? Sehen unsere Augen nur das vordergründige und das was die Dinge wirklich ausmacht ist unsichtbar?
  • Bisher habe ich noch bisher kein eigenes Johanniskraut-Öl ( = „Rotöl“) hergestellt, aber das kann ja noch werden. Jetzt möchte ich dem Kraut erst einmal einen (hoffentlich…) besseren Standort anbieten.

Rhabarber:

  • Schon bevor ich einen eigenen Garten hatte, mochte ich Rhabarber und es war dann eine der ersten Pflanzen, die ich in den eigenen Garten gesetzt habe.
  • Da ich in der Zeit als „Jung-Gärtner“ erst einmal jedes Jahr vieles neu gelernt habe, ist der Rhabarber mehrfach umgezogen und hat sich mühsam an jeden neuen Standort gewöhnt. Nun soll er endlich einen Platz bekommen, an dem er dauerhaft bleiben darf.

Aronia:

  • Durch einen Artikel über Wildobst in „kraut & rüben“ habe ich Aronia entdeckt. Erst hatte ich den Eindruck, dass Aronia auch wieder nur so eine Pflanze ist, die sich in Garten-Magazinen wunderbar macht, aber für den Hausgebrauch ungeeignet ist – wer hat schon ein Grundstück, das sich gerade mal so eben mit einer 5 bis 8 Meter tiefen und einigen Hundert Meter langen Wildobst-Hecke einfassen lässt? – aber als ich es dann im vierten oder fünften Versuch geschafft habe Aronia-Saft aufzutreiben, war ich doch beeindruckt und habe beschlossen es mit einigen Sträuchern zu versuchen.
  • Alle fünf Büsche sind gut angewachsen und tragen erste Früchte. Es sind noch sehr wenige Früchte und die Büsche wachsen offensichtlich nur wenige Zentimeter pro Jahr. Daher werde ich zwei weitere, halbwegs ausgewachsene Büsche dazu kaufen.

Johannisbeeren:

  • Johannisbeeren sind für mich ein Obst der Kindheit. Bei dem Thema „Garten & Kindheit“ kann ich mich an drei Dinge erinnern:
  1. Klettern im Kirschbaum
  2. Essen von Aprikosen frisch vom Baum
  3. Pflücken von Johannisbeeren
  • Das Pflücken der Beeren hat mir Spaß gemacht, aber die Marmelade, die es dann einige Tage später zu essen gab überzeugt mich bis heute nicht. Mit vielerlei Umwegen (z.B. über einen Schüleraustausch in Frankreich) habe ich dann Cassis, also schwarze Johannisbeeren, kennengelernt und festgestellt, dass diese sich mit den langweiligen roten oder gar weißen ja so gar nicht vergleichen lassen. Leider gibt es die schwarzen so gut wie gar nicht als Früchte zu kaufen und der Gelee ist auch mehr oder weniger unerschwinglich.
  • Zwei Büsche rote Johannisbeeren, die eh zu dicht nebeneinander stehen, werde ich durch einen Busch schwarze Johannisbeeren ersetzen. Außerdem werden ich einen Busch der hoch gepriesenen, aber bei mir nicht funktionierenden Sorte Ben Sarek, durch Ometa ersetzen.

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