Eigentlich wuchert der Lerchensporn nur unter der Buchenhecke

Die Hainbuchenhecke ist auch noch immer sein Lieblingsplatz. Dort wuchert er in einem bunten Teppich, als warte er auf das Fotoshooting der Landlust.

Jahr für Jahr erobert der Lerchensporn sich neue Plätze. Mittlerweile blüht er im Staudenbeet genauso verlässlich wie in der Hofeinfahrt. Ich schwanke zwischen der Begrenzung des farbigen Wucherers und der Freude über so viele Blüten im zeitigen Frühjahr.

Bei aller Übung bleibt der Lerchensporn auf fast jedem Foto leicht verschwommen und irgendwie nicht ganz von dieser Welt.

Während die ersten Blüten des Lerchensporns bereits welken, streben von unten die jungen Gierschblätter in die Höhe. Das Ende der Frühlingsblüten ist der Anfang der Gierschzeit.

Kaum bin ich zurück am Schreibtisch, rauschen die drei Hexen aus Theodor Fontanes Brücke am Tay durch den Garten: Wütender wurden der Winde Spiel und jetzt, als ob Schnee vom Himmel fiel.

Selbst die haushohe Eibe schwenkt abwehrend ihre dunklen Arme: Hey, Winter, lass‘ uns jetzt in Ruh‘!

Doch es hilft nichts. Weißer Schnee und weiße Blüten bilden einen gemeinsamen Teppich.

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