Das Tomatenexperiment 2015

In diesem Jahr habe ich mich für folgende Tomatensorten entschieden. Im Laufe des Jahres werde ich in dieser Rubrik immer wieder über den aktuellen Stand mit den verschiedenen Sorten und Standorten berichten.

  • Wild- & Busch-Tomate: Rote Murmel, Sweet Pea
  • Salat-Tomate: Rote Zora, Subarctic Plenty
  • Cocktail-Tomate:Celsior
  • Marktomate: Rio Grande
  • Kirsch-Tomate: Tomatoberry

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Sämlinge (19. April 2015)

Die Tomaten aus den Sämlingshäusern müssen dringend umgesetzt werden. Ich habe das zu lange schleifen lassen. Auch Pflege haben sie zu wenig bekommen. Nun ist es höchst oder schon fast die letzte Zeit ihnen neue Töpfe und mehr Pflege zukommen zu lassen.

In den letzten Jahren, habe ich die Sämlinge zuerst in Plastikschalen aus 10 aneinander hängenden Töpfen, so wie im Supermarkt die Stiefmütterchen und Lobelien verkauft werden, gesetzt. Das Umsetzen in dieser „10-er Trays“ entfällt wohl in diesem Jahr. Die Sämlinge sind schon so groß, dass sie gleich etwas Richtiges brauchen. Das ist zwar für heute mehr Arbeit, aber dann muss ich die Pflanzen nicht in einer Woche noch einmal umsetzen. Ich denke, das ist auch der bessere Weg.

Nach zwei Stunden sind alle Pflanzen in neuen Töpfen. Die meisten hängen allerdings ziemlich vertrocknet über den Rand des Topfes. Ich stelle die Töpfe auf Untersetzer, die eigentlich für Terrassenkübel gedacht sind (40 × 100 cm). Auf diese Weise kann ich sie gut gießen und nach 2 Tagen haben sich alle deutlich berappelt.

 

Verkauf & Zukunftsgedanken (26. April 2015)

Um in irgendeine Art von Vermarktung einzusteigen, habe ich von jeder Sorte Pflanzen zu wenige. Vieles ist – zumindest in diesem Jahr – auch zu spät und zu zögerlich herangezogen. Wenn ich Anfang Mai, zu den Eisheiligen, mit dem Verkauf von Tomaten starten will, dann müssen die Pflanzen jetzt kräftig und groß sein und nicht so zart oder teilweise sogar gakelig wie bei mir. Auch muss ich vielleicht noch klarer Eingrenzungen vornehmen. Ich bin keine Gärtnerei, für die eine Sorte erst bei 500 Stück anfängt. Meine Fensterbank ist begrenzt und dort müssen alle Sorten Platz finden. Das nehme ich mir als Aufgabe für das das nächste Jahr vor: Welche Sorten und Mengen lassen sich mit meinen Randbedingen aussäen und aufziehen?

Den Verkauf auf dem Marktplatz lasse ich in diesem Jahr, trotz der guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr, ausfallen. Aber ins Büro nehme ich wieder eine Kiste von Pflanzen mit. Wie im letzten Jahr läuft der Verkauf dort gut. Besonders die Balkon-Tomaten werden, wie erhofft, gut angenommen, da viele der Kollegen keinen Garten haben.

Insgesamt erziele ich 30 Euro. Das ist kein Vermögen, aber ich kann davon ein Sämlingshaus und drei Packungen Schaschlik-Spieße (zum Anbinden der Pflanzen nach dem ersten Umtopfen) oder sogar fast den Handspaten, den ich nach langem Suchen entdeckt habe, kaufen.

Ein Gedanke zu “Das Tomatenexperiment 2015

  1. Pingback: Der Mondgarten | Uhles Gartengedanken

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