Der Oktober geht dem Ende entgegen und ich rode die Tomatenpflanzen. Noch sind die Pflanzen weder erfroren noch von Krautfäule dahingerafft, aber die Früchte werden nicht mehr reif. Ich nutze die selten gewordenen Sonnenstunden, um Stück für Stück die Tomatenkübel abzuräumen. Ein paar wenige reife und fast reife Tomaten finde ich noch.
Es ist ein trauriger Moment, die Pflanzen, die ich monatelang gepflegt habe nun radikal abzuschneiden. Doch es hat keinen Sinn, sie noch länger stehen zu lassen. Zumindest ist jetzt ein guter Zeitpunkt sich Notizen für das nächste Jahr zu machen. Was hat funktioniert und was war trotz vollmundiger Beschreibung im Saatgutkatalog ein Reinfall?
Meine Notizen für das nächste Jahr:
Vivagrande hält hohe Temperaturen und Regen aus, fruchtet aber sehr spät.
Silbertanne ist perfekt für den Balkon und fruchtet sehr früh.
Rote Zora wird immer zu hoch, egal wie hoch die Anbindung ist.
Sibirisches Birnchen ist eine Buschtomate, die am Ende der Saison so hoch ist wie eine Stabtomate.
Nur Ruthje schmeckt wirklich fruchtig und süß zugleich.

