Sonne – Kürbis – Herbst: Die Kürbisernte als Trost für entgangene Tomatenfreuden

Noch immer habe ich weitgehend keine Ahnung vom Anbau von Kürbissen. Ich lasse die Pflanzen gewähren und versorge sie nach groben Schätzungen mit Wasser und Dünger. Umsomehr freut es mich, dass die Herbstsonne – endlich, endlich mehrere sonnige Tage hintereinander! – und die „Weisheit“ der Kürbispflanzen gemeinsam für eine reiche Ernte sorgen.

Anfangs war ich sehr unsicher, wann die Kürbisse reif sind. Bei den Butternut-Kürbissen lässt es sich gut an der Farbe erkennen. Entweder im Vergleich mit den eigenen Fotos oder mit den restlichen Kürbissen der gleichen Pflanze. Als der Kürbis keine grünen Streifen mehr hatte, habe ich ihn geerntet. Beim Aufschneiden in der Küche zeigte sich, dass es gut war, so lange zu warten. Den Tipp, auf den Kürbis zu klopfen und zu hören, ob er hohl klingt, kann ich nicht nachvollziehen. Bei Klopfen klingt der Butternut-Kürbis für mich eher, als sei er aus massivem Beton gegossen und nur gelb angemalt.

Bei den Hokkaidos orientiere ich mich am Verholzen der Stiele. Das ändert sich deutlich und mittlerweile lassen sie sich viel schwerer durchtrennen als vor zwei, drei Wochen, als sie auch schon orange waren.

2 Gedanken zu “Sonne – Kürbis – Herbst: Die Kürbisernte als Trost für entgangene Tomatenfreuden

  1. Kürbisse kultivieren ist ganz einfach, guter Gartenboden, viel Sonne, im April vorziehen und falls man wenig Platz hat, auf ein Spalier aufbinden. Düngen: wenn man eine reiche Ernte will oder der Boden noch nicht sehr humusreich ist: ab den ersten Fruchtansätzen wöchentlich mit Brennnessel-Beinwell-Schachtelhalmjauche 1:10 verdünnt. Mulchen bewährt sich sehr, zu jeder Pflanze einen Stock stecken, damit man später im Blättergewirr weiß, wo man gießen und düngen muss. Ich ernte meine Kürbisse erst, wenn das Laube vertrocknet(außer ich esse manche schon früher. Beim Lagern kenne ich zwei Varianten: ich lege sie, nachdem sie abgetrocknet sind kühl und trocken in den Keller. Es gibt aber auch die Praxis, sie im kühle Stiegenhaus zu lagern, also wärmer als im Keller. Eine Bekannte praktiziert das. Alles Gute!

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    • Super, vielen Dank für die Tipps! Die Stöcke zur Markierung der Pflanzen haben gefehlt. Das mache ich im nächsten Jahr. Es ist unglaublich, was Kürbisse an Blättern und Ranken produzieren! Ich konnte sie über ein neues Hochbeet mit angrenzender Wiese wuchern lassen. Die Äpfel hatte ich letzten Jahr auf dem Balkon statt im Keller. Das ging gut und es war sehr lange kein Frost. Jetzt werde ich mal messen wir warm es im Keller ist. Ich vermute, es ist dort nicht kühl genug.

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