Apfelernte – spät aber reichlich

Bisher genieße ich es, eben mal raus zum Baum zu gehen und einen Apfel für zwischendurch zu pflücken. Saftig frisch und süß. Anfang September waren sie noch nicht ganz reif, aber nun müssen sie runter vom Baum oder ich muss sie alle paar Tage als Fallobst einsammeln. Dann lieber alle auf einmal pflücken. Nur wohin damit? Solange die Äpfel am Baum hängen, bleiben sie frisch. Im Keller ist zu warm. Dort sind mir im letzten Jahr die Kartoffeln verdorben. In diesem Jahr probiere ich es daher mit dem Balkon. Ich habe einige große Holzstiegen. Darauf werde ich die Äpfel ausbreiten. Bis zum ersten Frost muss ich sie dann gegessen oder verarbeitet haben. In den letzten Jahren wurde es erst im Februar richtig kalt. Da bleibt mir viel Zeit, mich an meinen Äpfeln zu erfreuen!

Auch die allerwinzigsten ernten?
Erntet ihr jeden einzelnen Apfel am Baum? In den letzten Jahren sind meine Äpfel (Cox) immer recht klein. Einige gerade einmal fünf Zentimeter im Durchmesser. Ich habe nun die allerwinzigsten hängen gelassen. Vielleicht freuen sich die Vögel darüber. Oder später ein Igel über Fallobst. Ich hoffe es zumindest. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.

Apfelgelee kochen
Heute habe ich nur geerntet. In den nächsten Tagen werde ich dann noch einmal den Geleetopf anheizen. Eine erste Runde Apfelgelee habe ich schon aus dem Fallobst der letzten Wochen gekocht. Bei anderen Gelees und Marmeladen verteile ich die Arbeitsschritte auf mehrere Tage. Vorbereitete Pflaumen oder Pfirsiche lassen sich portionsweise einfrieren. Brombeersaft aus dem Dampfentsafter wartet problemlos ein paar Tage im Kühlschrank. Bei den Äpfeln muss alles in einen Tag passen. Ich möchte weder die geschnippelten Äpfel noch den frisch gepressten Saft braun werden lassen. Also in einem Rutsch. Waschen, putzen, schnippeln, entsaften. Saft mit oder ohne Schaum? Gläser spülen, Saft kochen, Gelierprobe, abfüllen. Puh, geschafft. Und dann fällt mein Blick auf den Berg mit Abwasch. Schüsseln, Messbecher, Entsafter. Das klebt ja jetzt schon. Bis morgen stehen lassen fällt dabei einfach aus. So ein Apfelgeleetag ist echt anstrengend. Aber jedes einzelne Frühstück mit eigenem Gelee und Marmelade ist die perfekte Entschädigung für jeden Aufwand.

2 Gedanken zu “Apfelernte – spät aber reichlich

    • Eigentlich kann ich Quitten nicht leiden… Aber wer weiß, vielleicht sind sie ja im Apfelgelee genau das richtige! Ich lese mal in kraut&rüben nach. Das habe ich auch, aber oft komme ich vor lauter Garten nicht dazu es zu lesen.

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