Meine erste Salatgurke – Das hätte ich schon vor Jahren machen sollen!

Tomaten gehören seit Jahren zu den selbstverständlichen Sommergemüsen in meinem Garten. Ich kann gar nicht genau sagen, weshalb ich nie auf die Idee kam, nicht auch Salatgurken selbst anzubauen. Vielleicht weil die Salatgurken im Supermarkt immer ein bisschen unnatürlich wirken und ich mir nicht vorstellen konnte, sie ohne Gewächshaus, Bewässerungssystem und allerlei Spezialdünger anzubauen? Oder vielleicht auch, weil ich niemanden persönlich kenne, der eigene Gurken hat, mir daher einfach ein Vorbild fehlte?

Als ich nun anfing, mich mit Gurken zu beschäftigen, haben mich die Unterscheidungen in Freiland-, Salat- Einlege- sowie Schälgurken in meinem Zögern eher bestärkt, als mich zum Anbau zu ermuntern. Sind Schlangengurken also nichts für das Freiland? Gehört die Bezeichnung „Riesenschälgurke“ auf der Saatgutpackung zu den Einlegegurken oder zu den Salatgurken?

Schließlich habe ich die Riesenschälgurke dann doch ausgesät. Gleich in einen großen Topf, weil Gurken das Umpflanzen nicht mögen sollen. Zwei der drei Pflanzen sind aber trotzdem eingegangen. Ob die Abneigung gegen das Umpflanzen mehr als ein Gerücht ist, kann ich nicht sagen, aber kühle Temperaturen sind definitiv nichts für Gurken. Sie „erfrieren“ schon bei +5 °C. Um nicht noch ein weiteres Jahr zu warten, habe ich dann zwei Pflanzen gekauft. Und zwei Butternutkürbisse gleich noch dazu. Von den Kürbissen dann demnächst mehr.

Die beiden Gurkenpflanzen haben eine eigene Kiste mit frisch gedüngter Erde und viel Sonne. Allerdings ohne Dach. Die Pflanzen sind bisher viel unkomplizierter als all die verschlungenen und mehrdeutigen Beschreibungen. Sie wachsen in die Höhe, halten sich an der Rankhilfe fest und haben bereits die ersten Früchte. Damit habe ich nun überhauptnicht gerechnet! Die Tomatendiven haben gerade die ersten Blüten und brauchen noch wochenlange Pflege aus Sonne, Wasser und Dünger, bis sie dann hoffentlich auch Früchte liefern.

Bei den Gurken geht das RuckZuck. Pflanzen, gießen, 14 Tage warten, aufessen. In den nächsten Tagen versuche ich dann noch einmal die Beschreibungen für die Seitentriebe zu verstehen – und wenn es nicht gelingt, wachsen sie eben irgendwie. Ich aber esse jetzt die erste eigene Gurke!

2 Gedanken zu “Meine erste Salatgurke – Das hätte ich schon vor Jahren machen sollen!

  1. Mit den Gurken ging und geht es mir ja 1:1 wie dir! 😀 Und ich habe mich auch heuer erstmals ernsthafter darübergetraut, meine Kälteopfer beklagt und nun freue ich mich in kurzen Abständen über junge Gurken! Ich verstehe jetzt auch den Sinn von Snackgurken, die sind einfach schneller fertig und haben die perfekte Portionsgröße! ☺️Viel Erfolg weiterhin!

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    • Vielen Dank für Deine Rückmeldung! Ach ist das schön, als Gurken-Anfänger nicht alleine zu sein :-)
      Ich habe heute noch ein weiteres Rank-Gerüst dazu gebaut. Die nächste Snack-Gurke ist morgen fällig. Die Salatgurkenpflanze braucht wohl noch etwas Zeit und Sonne.

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